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BOLD THE MAGAZINE No.52

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HOFFNUNG EXKLUSIV IM INTERVIEW: JOHN KRASINSKI | STRANGELY FASCINATING: FORMENTO + FORMENTO | MLETZKO: STIL UND GANZ VIEL PORSCHE | 60 JAHRE JAGUAR E-TYPE | KATAR: WEG IN DIE MODERNE | MIT DEM MINI DURCH ISLAND | LENA HOSCHEK: ANTOINETTE’S GARDEN

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32 // BOLD THE MAGAZINE DESIGN / LEGENDEN UND IKONEN Vor 60 Jahren stellte Jaguar ein Auto vor, das noch heute als einer der schönsten Sportwagen aller Zeiten gilt: den E-Type. Der flotte Brite war nicht nur ein essenzieller Teil von Londons Swinging Sixties, sondern beeinflusst bis heute den Automobilbau. Zumindest bei der Jaguar F-TYPE Heritage 60 Edition. Der Fußballstar George Best hatte einen. Leinwand-Größen wie Brigitte Bardot, Tony Curtis, Peter Sellers und Steve McQueen ebenfalls, die Schriftstellerin Françoise Sagan fuhr ihn stets barfuß. Sänger Roy Orbison und das Fürstenpaar Rainier und Gracia Patricia von Monaco besaßen ihn wie auch der zweifache Formel 1-Weltmeister Jack Brabham. Sogar der berühmte surrealistische Maler Salvador Dalì ließ sich mit ihm ablichten, und Roman-Detektiv Jerry Cotton jagte mit einem roten Exemplar durch die tiefen Straßencanyons von New York. Selbst der unvergleichliche Enzo Ferrari soll das Auto als „schönsten Wagen der Welt“ bezeichnet haben – welche eine Würdigung. Die Rede ist selbstverständlich vom Jaguar E-Type. Der das Glück hatte, just zu den beginnenden „Swinging Sixties“ im März 1961 präsentiert zu werden. Seine sinnlich-aufgeladenen Formen und die mutigen Proportionen mit der ewig langen Motorhaube, dem kurzen Heck und der seitlich öffnenden Heckklappe trafen voll den Geschmack der jungen, hippen und solventen Londoner Society, die gerade begann, mit Design, Pop, Mode und Kunst zu experimentieren. Britishness wurde plötzlich cool und trendy. Die öffentliche Reaktion auf das zunächst allein für Testfahrten im Umfeld der Messe von England in die Schweiz gebrachte E-Type Coupé war so überwältigend, dass Jaguar ein zweites Vorserienauto, einen Roadster, der von Testfahrer Norman Dewis pilotiert wurde, über Nacht von Coventry zum Genfer Salon in Renntempo nachkommen ließ. Trotzdem verstand Jaguar zu diesem Zeitpunkt noch nicht, was für einen Hype sie mit dem Beau losgetreten hatten. Denn der allererste, auf dem Genfer Salon 1961 ausgegebene Flyer „Announcing the Jaguar E-Type“ war nur ein schlichtes Textblatt, das den „fortschrittlichsten Sportwagen der Welt“ verbal zu beschreiben versuchte. Jaguars Bekanntheitsgrad durch die XK-Sportwagen, durch die im Rennsport international erfolgreichen C- und D-Types und die attraktiven Limousinen à la Mk II gestattete es, den neuen „Grand Touring“ mit dezenter Zurückhaltung anzukündigen. Alles Weitere übernahm allerdings das Auto selbst: Sein Dasein auf dem Jaguar-Stand zeigte mehr Wirkung als es der schönste Prospekt hätte erreichen können. Hinzu kam, dass Jaguar Gründer Sir William Lyons ein sparsamer Mensch war und nur ungern Geld für Reklame ausgab. Seine Autos würden Begehr-

Fotos: Jaguar und JDHT (unten rechts)

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