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BOLD THE MAGAZINE No.52

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HOFFNUNG EXKLUSIV IM INTERVIEW: JOHN KRASINSKI | STRANGELY FASCINATING: FORMENTO + FORMENTO | MLETZKO: STIL UND GANZ VIEL PORSCHE | 60 JAHRE JAGUAR E-TYPE | KATAR: WEG IN DIE MODERNE | MIT DEM MINI DURCH ISLAND | LENA HOSCHEK: ANTOINETTE’S GARDEN

TRAVEL / KATAR

TRAVEL / KATAR BOLD THE MAGAZINE // 41 Katar ist ein Emirat im Arabischen Golf mit rund zweieinhalb Millionen Einwohnern. Die an Saudi Arabien grenzende Halbinsel ist 160 Kilometer lang und bis zu 85 Kilometer breit. 2022 richtet Katar die Fußball-Weltmeisterschaft aus. Von Katar (Qatar) werden die meisten schon mal gehört haben, denn der Wüstenstaat hat den Zuschlag für die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 bekommen. Dem Großereignis könnte eigentlich nur noch die Corona-Pandemie im Wege stehen, sollte sie bis dahin nicht „Katar hat große touristische Wachstumspotenziale“, sagt Ingo Burmester, Chef für die Region Central Europe des nach TUI zweitgrößten Reiseveranstalter Deutschlands, vor rund 80 Journalisten aus der Bundesrepublik im Strandresort Sharq Village & Spa. eingedämmt sein und weiter wüten. Die Bauarbeiten an den Stadien und sonstiger Infrastruktur liegen den Angaben zufolge voll im Plan. Geld genug ist sowieso da. Katar ist ein märchenhaft reiches Land. Was an dem Emirat ansonsten interessant ist, warum es unbedingt eine Reise wert ist, wissen vergleichsweise wenige. Denn die meisten, die mit Qatar Airways, mehrfach ausgezeichnet als eine der besten Airlines der Welt, nach Doha fliegen, steigen am Hamad International Airport um und jetten weiter nach Ost-, Süd- und Südostasien oder auf Inseln im Indischen Ozean vor Afrika wie Mauritius oder die Seychellen. Das Fünf-Sterne-Haus liegt nur 15 Minuten vom Flughafen entfernt. Die Anlage ist wie ein arabisches Dorf gebaut. Die Gäste wohnen in zweigeschossigen, weiß getünchten Gebäuden mit begrüntem Innenhof und mehreren großzügigen Zimmern oder Suiten mit Balkonen und Terrassen. Vom Infinitypool und dem Privatstrand schweift der Blick bis zur Wolkenkratzer-Skyline in der West Bay. Es gibt mehrere Bars und Restaurants mit ausgezeichneter arabischer Küche. Nur die Kellner scheinen bisweilen überfordert zu sein. Der Standort direkt am Meer ist geradezu ideal, sieht man vom Fluglärm zu Hauptverkehrszeiten ab. Bedeutende Ungeachtet der umstrittenen Vergabe der Fußball-WM an Katar hat die „New York Times“ das Land 2019 auf ihre Liste von 52 Destinationen gesetzt, die man gesehen Museen, die zu den architektonischen Ikonen der Stadt zählen, und das alte Zentrum sind mit dem Auto nur wenige Minuten entfernt. Die West Bay mit ihren haben sollte. Und DER Touristik hat im Wolkenkratzern beeindruckt dagegen Herbst 2019, wenige Monate bevor das neuartige Corona-Virus sich vom chinesischen Wuhan aus zu einer Pandemie vor allem aus der Ferne. Abends wirkt das Viertel wie ausgestorben. Neben einigen Luxushotels, in deren Bars und Ballsälen ungeahnten Ausmaßes ausweitete, sich das Nachtleben konzentriert, beherbergen dort seinen Sommerkatalog vorgestellt. die Hochhäuser Firmen, Ministe- rien und Verwaltung. Katar ist eine islamische Erbmonarchie auf einer Halbinsel im Arabischen Golf mit nur einer Landesgrenze zu Saudi-Arabien. Das dank Öl und großen Erdgasvorkommen maßlos reiche und erst seit 1971 unabhängige Emirat ist nur halb so groß wie Hessen. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf von 97.000 US-Dollar ist eines der höchsten der Welt. Von den zweieinhalb Millionen Einwohnern leben rund 850.000 in Doha. Nur rund 300.000 Bewohner des Staats sind Kataris. Die Mehrheit der Bevölkerung sind ausländische Gastarbeiter vor allem aus Asien. Ein Drittel stammt aus Indien und Pakistan, etwa ein Fünftel sind Nepali. Die Kataris sind wahabitische Sunniten. Der in Saudi Arabien entwickelte Wahabismus ist eine besonders orthodoxe Form des sunnitischen Islam, der jedoch im täglichen Leben in Katar bei weitem nicht so extrem konservativ erscheint wie in Saudi Arabien. So tragen katarische Frauen in der Öffentlichkeit mehrheitlich eine schwarze, bodenlange Abaya und ein Kopftuch, verschleiern ihr Gesicht aber nur selten. Auch arabische Frauen im Souq al Waqif sieht man in Doha auf den Terrassen von Cafés und Restaurants auch ohne männliche Begleitung Wasserpfeifen rauchen. Unweit unseres Hotels beginnt die Corniche, eine neun Kilometer lange, mehrspurige, bis zur West Bay führende Uferstraße an der Doha Bay. Von Süden kommend glitzert rechts das Meer im Sonnenschein. Auf beiden Seiten der

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