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BOLD THE MAGAZINE No.52

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HOFFNUNG EXKLUSIV IM INTERVIEW: JOHN KRASINSKI | STRANGELY FASCINATING: FORMENTO + FORMENTO | MLETZKO: STIL UND GANZ VIEL PORSCHE | 60 JAHRE JAGUAR E-TYPE | KATAR: WEG IN DIE MODERNE | MIT DEM MINI DURCH ISLAND | LENA HOSCHEK: ANTOINETTE’S GARDEN

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50 // BOLD THE MAGAZINE MOTION / ROADTRIP Die Ringstraße 1 führt über rund 1.350 Kilometer mal mehr, mal weniger nah an Islands Küste entlang. Ausgangspunkt ist der Fähranleger in Seyðisfjörður, wo der MINI Cooper S Countryman ALL4 erstmals isländischen Boden befährt. Auf dem Weg in südlicher Richtung folgt der Straßenverlauf über rund 200 Kilometer exakt dem von zahlreichen Fjorden geprägten Verlauf der Küste. Dort gerät schon bald der Vatnajökull ins Blickfeld. Mit einer Oberfläche von mehr als 8.000 Quadratkilometern ist er der größte Gletscher Europas. Der Vatnajökull bildet das Zentrum des gleichnamigen Nationalparks, zu dem darüber hinaus malerische Flusslandschaften, Wasserfälle und aktive Vulkane gehören. Im weiteren Verlauf der Strecke führen Abstecher ins Landesinnere über unbefestigte Straßen, durch Schotterwüsten und unwirklich erscheinende Landschaften aus erkaltetem Lavagestein. In der Nähe der Ortschaft Selfoss lohnt es sich, die Ringstraße 1 zu verlassen und etwa 60 Kilometer in nördlicher Richtung zu fahren, um ein spektakuläres Naturschauspiel zu beobachten. Der zweistufige Wasserfall Gullfoss bildet gemeinsam mit den benachbarten Geysiren den „Goldenen Ring“, der zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Islands zählt. Nach der Rückkehr auf die Hringvegur ist bald schon die Inselhauptstadt Reykjavik erreicht. Mehr als 60 Prozent der insgesamt rund 350.000 Isländer leben dort und in der angrenzenden Region. Reykjavik ist eine moderne Metropole mit einer lebhaften Kunst- und Musikszene und zwei besonderen Wahrzeichen: Das Geothermie-Kraftwerk Perlan liegt gemeinsam mit Restaurants und Freizeiteinrichtungen unter einer großen Glaskuppel und nutzt heißes Wasser aus tieferen Erdschichten, um nicht nur die Wohnhäuser der Stadt, sondern auch die Gehwege der wichtigsten Einkaufsstraßen zu beheizen. Ein ähnlich spektakuläres Beispiel für die moderne Architektur Islands ist die auf einem Hügel im Zentrum der Stadt errichtete evangelisch-lutherische Pfarrkirche Hallgrímskirkja. Sie wurde bereits in den 1930er-Jahren entworfen, aber erst rund 50 Jahre später fertiggestellt. Besonders auffällig sind die an Basaltsäulen erinnernden Betonpfeiler der Frontseite. Eine Aussichtsplattform auf dem 74,5 Meter hohen Turm der Kirche ermöglicht es Besuchern, weit über die Stadtgrenzen hinaus in die isländische Naturlandschaft zu blicken. Auch auf dem nördlichen Abschnitt der Ringstraße 1 prägt der Kontrast zwischen den eisigen Gletscherflächen und den heißen Quellen, deren Wasser aus dem vulkanischen Erdinneren aufsteigt, die Landschaft. Island liegt auf dem sogenannten Mittelatlantischen Rücken. Direkt unter der Insel stoßen die nordamerikanische und die eurasische Erdplatte aufeinander. Daher dringt neben heißem Thermalwasser ständig auch geschmolzenes Gestein an die Oberfläche, wo es die Landschaft permanent verändert. Bei einem Abstecher

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