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BOLD THE MAGAZINE No.53

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ZUVERSICHT EXKLUSIV IM INTERVIEW: HILARY SWANK | DANIEL BRÜHL IM GESPRÄCH | CO2-ABSORBIERENDE KLEIDUNG | TEXAS SÄNGERIN SHARLEEN SPITERI IM INTERVIEW | MUTANT VEHICLES | 48 STUNDEN GENF | DIE NEUE S-KLASSE | NEW WATCHES

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12 // BOLD THE MAGAZINE IM INTERVIEW / HILARY SWANK Klingt streng … Streng würde ich nicht sagen. Einer meiner Coachs sagte immer: „Kann ich nicht, heißt: mache ich nicht – und mache ich nicht, heißt: Liegestütze!“ Mich hat das gestärkt und angespornt. Ich habe nicht zuletzt durch meine sportlichen Aktivitäten in der Schule gelernt, was man alles erreichen kann, wenn man an sich selbst glaubt und konsequent sein Ziel verfolgt. Mich nicht auf meinen Lorbeeren auszuruhen ist seither mein Mantra. Wobei ich immer auch Mannschaftsport gemacht habe und nie bloß Einzelkämpferin war. Schon als Mädchen zu lernen, wie wichtig es ist, mit anderen zusammenzuarbeiten, sich gegenseitig zu unterstützen und zu ermutigen und am gleichen Strang zu ziehen, war eine weitere wichtige Lektion meiner Jugend. Hatten Sie nie Angst, zur verbissenen Perfektionistin zu werden? Nein, denn wichtig war mir immer nur, mich nicht auf Dinge einzulassen, für die ich nicht alles zu geben bereit war. Wenn ich etwas mache, dann richtig, und darauf bin ich stolz. Halbherzigkeit ist nicht mein Ding. Aber das ist etwas anderes als Perfektionismus. Im Gegenteil, ich habe immer hart an mir gearbeitet, nicht zu perfektionistisch zu sein, denn dann erlaubt man sich selbst nicht, Fehler zu machen. Aber Fehler sind eben wichtig, gerade wenn man keine Scheuklappen aufhaben oder überhaupt sich weiterentwickeln will. Als Mensch genauso wie als Künstlerin. Ich will doch lernen, besser zu werden. Nicht perfekt, aber besser. Clint Eastwood hat mal gesagt, dass man immer auf die Mitte der Zielscheibe zielt, obwohl man sie nicht jedes Mal trifft. Das muss man lernen zu akzeptieren, ohne es ganz sein zu lassen. Gerade am Anfang Ihrer Karriere haben Sie eher selten Volltreffer gelandet. Der Durchbruch ließ einige Jahre auf sich warten, oder? Das könnte man so sagen. Aber ich habe mich nicht davon beirren lassen. Ich bin in der Schauspielerei ja Autodidaktin, für eine Schauspielschule oder ein Studium hatten wir kein Geld, zumal ich High School-Abbrecherin war. Deswegen habe ich die ersten Jahre vor der Kamera immer als meine Ausbildung verstanden. Ich habe ziemlich viele schlechte Fernsehproduktionen gedreht, die wirklich nicht gut geschrieben waren. Aber ich versuchte trotzdem, alles so glaubwürdig wie möglich zu machen. Und habe mir danach immer auch das Ergebnis angesehen, um zu verstehen, was ich richtig und was falsch gemacht hatte. Die Auseinandersetzung mit meiner eigenen Arbeit hat mir so geholfen, besser zu werden. WEITERE INFORMATIONEN: www.fatale.movie @hilaryswank

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