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BOLD THE MAGAZINE No.53

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ZUVERSICHT EXKLUSIV IM INTERVIEW: HILARY SWANK | DANIEL BRÜHL IM GESPRÄCH | CO2-ABSORBIERENDE KLEIDUNG | TEXAS SÄNGERIN SHARLEEN SPITERI IM INTERVIEW | MUTANT VEHICLES | 48 STUNDEN GENF | DIE NEUE S-KLASSE | NEW WATCHES

IM GESPRÄCH / DANIEL

IM GESPRÄCH / DANIEL BRÜHL BOLD THE MAGAZINE // 59 Als „Negativus Destructivus“ bezeichnete die Hollywood-Schauspielerin Dakota Fanning („Once Upon a Time in Hollywood“) Daniel Brühl einmal. Aber selbst wenn das ein paar Jahre zurück liegt, könnte man in dieser Beobachtung eine Erklärung dafür finden, warum der 42-Jährige einen so erfolgreichen internationalen Status erreicht hat, wie kaum ein anderer deutscher Schauspieler. Und warum sein Debüt als Regisseur, die schwarze Komödie „Nebenan“ (ab 15. Juli im Kino), hoch offiziell im Wettbewerb der diesjährigen Berlinale lief. 2003 wurde der Sohn eines deutschen Regisseurs und einer spanischen Lehrerin mit „Good Bye, Lenin!“ vom Geheimtipp zum Star des heimischen Blockbusters. Derart schlagartige Erfolge gibt es immer wieder, doch Brühl ließ sich danach nicht auf Kompromisse oder gar Aufritte in Fernsehserien ein. Angetrieben von einer Grund-Unzufriedenheit, die ihm den zitierten Spitznamen einbrachte, suchte er nach Projekten jenseits der Schubladen – was ihn automatisch ins Ausland führte. Für die spanische Produktion „Salvador“ wurde er für den nationalen Filmpreis nominiert, Hollywood holte ihn für eine kleine Rolle in „Das Bourne Ultimatum“, Julie Delpy heuerte ihn für ihr Regiedebüt „Zwei Tage in Paris“ an, und 2009 gab ihm Quentin Tarantino einen der tragenden Parts in „Inglorious Basterds“. So wuchs Daniel Brühl immer weiter in die weltweite Schauspielszene hinein, bevor er 2013 mit der Rolle des Niki Lauda in „Rush“ die bislang größte internationale Anerkennung fand, Golden Globe-Nominierung inklusive. the Winter Soldier“ weiter angehört. Gleichzeitig ist er dabei, sich mit „Nebenan“ auch als Regisseur neu zu erfinden – ein Kunststück, das nur wenigen seiner Kollegen gelingt. Der Hang zur selbstzerfleischenden Kritik hat sich etwas gelegt, wie er selbst feststellt. Seine Frau, eine Psychologin, und seine beiden Kinder haben ihm da mehr seelische Balance verschafft. Doch geblieben ist eine skeptische Zurückhaltung, die ihn davor bewahrt, sich in egomanischen Plänen zu verlieren, was auch im exklusiven BOLD-Interview deutlich wird. Herr Brühl, stimmt es, dass Ihre Kollegin Dakota Fanning Sie während des Drehs der ersten Staffel der Netflix-Serie „The Alienist“ zwischendurch „Negativus destructivus“ genannt hat? Das ist korrekt. Ich habe einen Hang zu gnadenloser Selbstkritik und kann sehr unzufrie den sein, was dann auch auf mein Umfeld ausstrahlt. Konsequenterweise setzte sich diese Erfolgsserie, in der sich kaum noch deutsche Filme finden, fort. Brühl erhielt den Ritterschlag der modernen Popkultur und wurde einer der Protagonisten des Marvel-Universums, dem er jetzt dank der Fernsehserie „The Falcon and Abgesehen davon, dass Sie Ihre Kollegen runterziehen: Kann Selbstkritik nicht auch etwas Gesundes sein? Es ist mir auf jeden Fall lieber, einen Tacken mehr Selbstkritik zu üben, als sich zu toll zu

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