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BOLD THE MAGAZINE No.53

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ZUVERSICHT EXKLUSIV IM INTERVIEW: HILARY SWANK | DANIEL BRÜHL IM GESPRÄCH | CO2-ABSORBIERENDE KLEIDUNG | TEXAS SÄNGERIN SHARLEEN SPITERI IM INTERVIEW | MUTANT VEHICLES | 48 STUNDEN GENF | DIE NEUE S-KLASSE | NEW WATCHES

MOTION / MERCEDES-BENZ

MOTION / MERCEDES-BENZ BOLD THE MAGAZINE // 67 Auch bei der neunten Generation ihrer S-Klasse verspricht Mercedes-Benz wieder weltbesten Komfort. Wir fühlen uns herausgefordert und machen uns auf die Suche nach Schwachpunkten. Opfer: das allradgetriebene Topmodell S 500 in der Langversion. Es ist ein wirklich böses Pflaster. Die Kopfsteine sind spitz, alt und so verlegt, als hätte jemand verhindern wollen, dass jemals automobile Vehikel darüber rollen. Man dürfte landstraßentypische 100 km/h fahren, aber es ist so eine Piste, bei der man freiwillig irgendetwas zwischen 30 und 50 wählt und trotzdem mit dem Auto leidet. Kurz: einfach herrlich für unser Vorhaben. Denn wir suchen aktiv Komfortschwächen bei einem der bequemsten Autos auf dem Luxusmarkt, dem Mercedes-Benz S 500 4Matic in der Langversion. Wir sind in der Nähe von Egestorf, einem Nest nahe der Lüneburger Heide – ein wunderbarer Ort mit halbwegs befestigten und sandigen Straßen, um das S-Klasse-Fahrwerk an seine Komfortgrenzen zu führen. Zentrales System für‘s Schweben im Auto: das luftgefederte Fahrwerk mit Doppelquerlenkern vorn sowie Quer- und Längslenkern hinten. Auch der Rest des Autos hat es in sich: Ein neuer S 500 L bringt von Haus aus 435 PS mit, erzeugt von einem Dreiliter- Sechszylinder-Reihenmotor mit Turbolader plus einem EQ-Boost von 22 PS (integrierter Starter-Generator – unter anderem unterstützt er den Verbrenner bei Abruf von voller Leistung), insgesamt 520 Nm maximales Drehmoment und eine samtweich schaltende Neungang- Automatik. Der Radstand beträgt 3,1 Meter, und die bis zu zehn Grad mitlenkenden Hinterräder (Aufpreis 1.300 Euro) lassen den Wendekreis des fast 5,2 Meter langen Benz um sehr hilfreiche zwei Meter schrumpfen. Schließlich wiegt der Luxus satte zwei Tonnen und wird (nicht nur deshalb) von allen vier Rädern angetrieben. Schon die ersten Kilometer auf der Autobahn überzeugen in Sachen Komfort: Der Sechszylinder arbeitet fantastisch leise – auch wenn einst die Top-Modelle der S-Klasse mit unübertroffenen Zwölfzylindern glänzten. Erst ab etwa 150 km/h macht sich ein Grundgrollen durch Abrollgeräusche bemerkbar, erst ab 180 km/h pfeift der Fahrtwind hörbar um die A-Säulen. Umfeldbedingungen: Klimaanlage und Lüftung aus, Fenster und Schiebedach (Aufpreis: 1.590 Euro) zu, Radio aus, und die Spracherkennungslady namens „Hey Mercedes“ hält auch die Klappe. Sämtliche Möglichkeiten, den Komfort für mehr Sportlichkeit zu beschränken, probieren wir nur kurz aus und halten sie für diese Geschichte für nicht zielführend: Für den manuellen Eingriff in die Gangwahl per Schaltwippen ist die S-Klasse nicht gerade prädestiniert, zumal die Automatik wunderbar im Verborgenen arbeitet. Auch zwei der fünf Fahrmodi sind für

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