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BOLD THE MAGAZINE No.53

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ZUVERSICHT EXKLUSIV IM INTERVIEW: HILARY SWANK | DANIEL BRÜHL IM GESPRÄCH | CO2-ABSORBIERENDE KLEIDUNG | TEXAS SÄNGERIN SHARLEEN SPITERI IM INTERVIEW | MUTANT VEHICLES | 48 STUNDEN GENF | DIE NEUE S-KLASSE | NEW WATCHES

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8 // BOLD THE MAGAZINE IM INTERVIEW / HILARY SWANK Begonnen hat Swank ihre Laufbahn ohnehin erst einmal fernab großer Erfolge. Geboren 1974 in Nebraska, ist sie 16 Jahre alt, als ihre Mutter beschließt, den Schauspielambitionen ihrer Tochter nachzugeben. Frisch geschieden, der ältere Bruder längst aus dem Haus, zieht die Sekretärin mit ihrer Teenager-Tochter nach Los Angeles, damit letztere ihr Glück bei Castings versuchen kann. Das Geld ist knapp, zwischenzeitlich leben die beiden sogar in einem Auto. Vor die Kamera schafft es Swank, die in der High School zunächst noch für eine Schwimm- oder Turnkarriere trainiert hatte, dann tatsächlich relativ schnell. Doch große Sprünge gibt es dort nicht zu machen. Ihre erste Kinorolle hat sie in „Buffy – Der Vampir- Killer“, doch der Film, der später eine erfolgreiche TV-Serie nach sich ziehen wird, floppt. Gastauftritte in Serien wie „Daddy schafft uns alle“ oder „Unser lautes Heim“ hinterlassen keinen bleibenden Eindruck, „Karate Kid IV – Die nächste Generation“ auch nicht. In der achten Staffel der Serie „Beverly Hills, 90210“ bekommt sie eine Hauptrolle, wird aber wieder gefeuert, bevor die Staffel zu Ende ist. Ein Segen, wie Swank im Rückblick sagt. Denn nur so hat sie die Zeit, für die Hauptrolle im Kinofilm „Boys Don’t Cry“ vorzusprechen. In dem bewegenden und auf einer wahren Geschichte basierenden Drama spielt sie letztlich den jungen Trans- Mann Brandon Teena, der in den frühen Neunziger Jahren in Nebraska ermordet wurde. Die Rolle bringt der bis dato kaum bekannten Swank im Frühjahr 2000 ihren ersten Oscar ein – und macht sie knapp zehn Jahre nach Beginn ihrer Karriere über Nacht zum Superstar. Eine Weile lang spielt Swank nun eine große Hauptrolle nach der nächsten. Sie dreht Action-Blockbuster wie „The Core – Der innere Kern“, Dramen wie „Freedom Writer“ oder „Amelia“ und kitschige Romanzen wie „P.S. Ich liebe Dich“. Am besten ist sie immer, wenn sie ihre toughe, markante Seite, die sie ohnehin abhebt von der Masse der Glamour- Schönheiten Hollywoods, in ihren Rollen so richtig ausspielen konnte. So wie als ehrgeizige Underdog-Boxerin in „Million Dollar Baby“ von und mit Clint Eastwood, für den sie 2005 ihren zweiten Oscar gewinnt. Inzwischen hat Swank, die seit 2018 mit dem Unternehmer Philip Schneider verheiratet ist, auch schon wieder die eine oder andere Durststrecke hinter sich. Ihre Netflix-Serie „Away“, in der sie eine Astronautin spielt, wurde im vergangenen Jahr nach nur einer Staffel wieder eingestellt. Etliche Filme wie „Das Glück an meiner Seite“ oder „Eleanor & Colette“, in denen sie die Hauptrolle übernahm, konnten weder Fans noch Kritiker oder Oscar-Wähler begeistern. Und dass ihr neuer Film, der Erotikthriller „Fatale“, in dem sie sich als Polizistin auf einen folgenreichen One-Night-Stand einlässt, nicht ins

Fotos: S. E. White und Courtesy of Lionsgate

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