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BOLD THE MAGAZINE No.56

EXKLUSIV IM INTERVIEW: ADRIEN BRODY | WIE EIN PHÖNIX AUS DER ASCHE: SINGER-SONGWRITERIN NATALIE IMBRUGLIA | MEGATREND INDIVIDUALISIERUNG | DISPLACED: OLIVIER C. MÉRIEL | LAND ROVER DESIGN DIREKTOR ANDY WHEEL IM GESPRÄCH | „THE PORSCHE JUMP“

Fotos: Walt Disney

Fotos: Walt Disney Studios Motion Pictures Germany / Searchlight Pictures

INTERVIEW / ADRIEN BRODY BOLD THE MAGAZINE // 13 Sie hat lange für Publikationen wie The Village Voice oder den New Yorker fotografiert, aber ihre Bilder sind definitiv keine Gebrauchsfotografien, sondern Kunst. Entsprechend hatte ich immer größten Respekt vor der Kunst und auch der Kunstwelt, mit der ich natürlich ein bisschen vertraut bin. Deswegen hat es besonders viel Spaß gemacht, diese kleine Rolle in „The French Dispatch“ zu spielen. Malen Sie auch selbst? Oh ja. Man könnte wohl sagen: Wenn ich gerade nicht drehe, habe ich in der Regel einen Pinsel in der Hand. Eigentlich interessant, dass Sie angesichts dieser familiären Prägung nicht in den bildenden, sondern den darstellenden Künsten gelandet sind … Das war tatsächlich eher Zufall. Meine Mutter kam darauf, dass die Schauspielerei etwas für mich sein könnte, als sie Kinder an der Academy of Dramatic Arts in New York fotografierte. In den Kids sah sie wohl etwas, das sie an mich erinnerte. Und tatsächlich war ich schon sehr jung immer sehr wach und ein guter Beobachter. Ich sog alles, was ich sah und hörte, in mir auf und konnte das dann wohl sehr lebendig und kurzweilig zum Besten geben. Natürlich hatten weder meine Mutter noch ich damals den Gedanken, dass aus der Sache mal ein Beruf werden könnte. Es ging einfach nur darum, mich zu beschäftigen und von Dummheiten abzuhalten. Aber was für ein Glück, dass sie diese Intu- ition hatte, denn wer weiß, was sonst aus mir geworden wäre. Kommendes Jahr ist es 20 Jahre her, dass „Der Pianist“ in die Kinos kam, für den Sie den Oscar gewannen, als Sie noch keine 30 Jahre alt waren. Hat Sie dieser frühe Erfolg damals eigentlich unter Druck gesetzt? Im Gegenteil, ich habe das immer als Segen empfunden. Es ist doch eine Erleichterung, das Thema Oscar so früh vom Tisch zu haben. Besser, man gewinnt ihn mit 29, als dass man sein Leben lang auf eine solche Anerkennung warten muss. Mich hat es einfach wahnsinnig gefreut, von meinen Kolleginnen und Kollegen diese Ehrung erhalten zu haben, und das tut es bis heute. Zumal für einen Film, der ein solches Privileg für mich als Schauspieler war, weil er die außergewöhnliche Geschichte dieses außergewöhnlichen Mannes erzählte und die Zusammenarbeit mit Roman wirklich eine tiefe, eindringliche Erfahrung war. Natürlich hatte ich mit „Der Pianist“ und dem Oscar die Latte für mich selbst dann ziemlich hoch gelegt. Aber ich wusste auch, dass das eine einmalige Gelegenheit war, die sich nicht wiederholen lässt. Ich freue mich einfach, dass ich immer noch tun darf, was ich liebe, und liebe, was ich tue. WEITERE INFORMATIONEN: www.disney.de @adrienbrody

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