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BOLD THE MAGAZINE No.56

EXKLUSIV IM INTERVIEW: ADRIEN BRODY | WIE EIN PHÖNIX AUS DER ASCHE: SINGER-SONGWRITERIN NATALIE IMBRUGLIA | MEGATREND INDIVIDUALISIERUNG | DISPLACED: OLIVIER C. MÉRIEL | LAND ROVER DESIGN DIREKTOR ANDY WHEEL IM GESPRÄCH | „THE PORSCHE JUMP“

INTERVIEW / ADRIEN BRODY

INTERVIEW / ADRIEN BRODY BOLD THE MAGAZINE // 9 Die ganz große Zeit des Adrien Brody schien bereits vorbei, doch nun meldet sich der 48-Jährige eindrucksvoll zurück. Während er in den USA die Hauptrolle in der Stephen King- Serie „Chaplewaite“ spielt, ist er bei uns im neuen Wes Anderson-Film „The French Dispatch“ (seit Oktober 2021 im Kino) und in der 3. Staffel der Serie „Succession“ (seit Dezember bei Sky) zu sehen. Eigentlich sollte er sich nur von den falschen Freunden fernhalten. Weil Adrien Brody, geboren am 14. April 1973 in New York, als Jugendlicher anfing, sich in zwielichtigen Kreisen zu bewegen, beschlossen seine Eltern – ein Maler und Professor mit polnischen Wurzeln und eine aus Ungarn stammende Fotografin – den Jungen in Schauspielkurse zu stecken. Was sich als cleverer Schachzug erwies: Der Teenager, der schon auf Kindergeburtstagen gerne als Zauberer aufgetreten war, schlug tatsächlich keine kriminelle Karriere ein, sondern eine vor der Kamera. Nach dem Besuch der legendären LaGuardia High School of Music & Art and Performing Arts und einem Studium an der Stony Brook University begann Brody seine Karriere in den neunziger Jahren noch vergleichsweise langsam. Doch es dauerte nicht lange, bis der 1,85m große Mann mit der markanten Nase (die er sich im Laufe seines Lebens bereits dreimal gebrochen hat) aufzufallen begann und Rollen neben Tupac Shakur (in „Bullett – Auge um Auge“) oder Keanu Reeves („Wie ich zum ersten Mal Selbstmord beging“) bekam. Auch große Regisseure wurden hellhörig: Mit Spike Lee drehte er „Summer of Sam“, mit Ken Loach „Bread and Roses“, und Terrence Malick besetzte ihn in seinem Weltkriegsdrama „The Thin Red Line“. Trotzdem war Brody noch einigermaßen unbekannt, als ihm Roman Polanski die Rolle seines Lebens gab. In „Der Pianist“ spielte er den polnischjüdischen Pianisten Wladyslaw Szpilman, der im Warschauer Ghetto unter der Besetzung der Nazis beinahe ums Leben gekommen wäre. Brody begab sich mit seiner beeindruckenden Performance, für die er unter anderem Klavierspielen lernte und fast 15 Kilo abnahm, nicht nur auf Polanskis persönliche Spuren, sondern letztlich auch zu den Wurzeln seiner Familie väterlicherseits. 2003 wurde er dafür mit dem Oscar als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet – und ist bis heute in dieser Kategorie mit 29 Jahren der jüngste Gewinner aller Zeiten. Plötzlich war Brody omnipräsent, auf Laufstegen, in Werbekampagnen und natürlich nicht zuletzt im Kino. Peter Jackson gab ihm eine der Hauptrollen in „King Kong“, M. Night Shyamalan setzte ihn in „The Village“ ein und neben Beyoncé stand er für „Cadillac Records“ vor der Kamera. Das Glück war ihm allerdings nicht immer hold: einige vielversprechende Filme wie der Noir-Krimi „Die Hollywood-Verschwörung“, der Science Fiction-Horror „Splice – Das Genexperiment“ oder „Brothers

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