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BOLD THE MAGAZINE No.60

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EXKLUSIV IM INTERVIEW: IDRIS ELBA | CARA DELEVINGNE: CARA LOVES KARL | JAMES BOND FÜR EINEN TAG | TOSKANA: STILE DI VITA ITALIANO | 50 JAHRE MERCEDES-BENZ S-KLASSE | ANTONIO BANDERAS: „DER BESTE FILM ALLER ZEITEN“ | LARS EIDINGER

Fotos: Metro Goldwyn

Fotos: Metro Goldwyn Mayer (MGM), „Three Thousand Years of Longing“

INTERVIEW / IDRIS ELBA BOLD THE MAGAZINE // 11 Seit Mitte der neunziger Jahre steht Idris Elba vor der Kamera, spätestens seit der Titelrolle in der erfolgreichen Krimiserie „Luther“ wurde er endgültig zum Weltstar. Nun ist der Brite gleich in zwei neuen Filmen auf der Leinwand zu sehen: im Actionthriller „Beast – Jäger ohne Gnade“ (seit August im Kino) sowie in der Fantasy-Romanze „Three Thousand Years of Longing“ (ab September im Kino). Die meisten britischen Schauspieler, die irgendwann groß herauskommen, sind klassisch ausgebildet, haben elitäre Colleges besucht und womöglich an renommierten Hochschulen wie der Royal Academy of Dramatic Art gelernt. Doch es geht auch anders, wie der Werdegang von Idris Elba zeigt. Im September 1972 im Londoner Stadtteil Hackney als Sohn eines aus Sierra Leone stammenden Vaters und einer ghanaischen Mutter geboren, hat Elba eine alles andere als vornehme Herkunft. Als Jugendlicher half er seinem Onkel, auf Hochzeiten aufzulegen, wenig später begann er selbst, als DJ sein Geld zu verdienen. Für ein Studium konnte er sich nicht lange begeistern, lieber stand er als „Big Driis“ in Londoner Nachtclubs am Plattenteller. Im Zweifelsfall halfen Aushilfsjobs in der gleichen Autofabrik, in der sein Vater arbeitete, dabei, die Kasse aufzufüllen. Erst in seinen Zwanzigern entdeckte der Quereinsteiger die Schauspielerei als potenziellen Job: Für eine Folge der Sendung „Crimewatch“, dem britischen Pendant zu „Aktenzeichen XY ungelöst“, durfte er einen Mord nachstellen – und fand Gefallen an der Sache. Es folgten jede Menge Nebenrollen in den unterschiedlichsten Fernsehproduktionen, unter anderem als Gigolo in der Comedy-Serie „Absolutely Fabulous“, mal als Kleinkrimineller oder auch als Polizist, in den „Ruth Rendell Mysteries“ oder der Seifenoper „Family Affairs“. Der Durchbruch gelang Elba allerdings erst im Alter von 30 Jahren – und nach einem Umzug in die USA. Als Gangster und Drogendealer Stringer Bell übernahm er eine tragende Rolle in den ersten drei Staffeln der Serie „The Wire“ von David Simon, die bis heute als eine der besten Serien des 21. Jahrhunderts gilt. Das Crime Drama hatte zwar, verglichen mit der Konkurrenz, überschaubare Einschaltquoten, doch selbst innerhalb der Branche war die Begeisterung so groß, dass sich für den Briten fortan ein Job an den nächsten reihte: In „28 Weeks Later“ war er ebenso zu sehen wie in einigen Folgen der Sitcom „The Office“; mit Ridley Scott drehte er „American Gangster“ und mit Guy Ritchie „Rock N Rolla“, während im Thriller „Obsessed“ niemand Geringeres als die US-amerikanische R&B- und Pop- Sängerin Beyoncé Knowles seine Ehefrau spielte. Einem Millionenpublikum bekannt wurde der Fußball- und vor allem Arsenal- Fan Idris Elba mit der BBC-Produktion „Luther“, in der er ab 2010 fünf Staffeln lang den genialen und für seine unkonventionellen Methoden berüchtigten Polizeiermittler Detective Chief Inspector John Luther verkörperte.

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