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BOLD THE MAGAZINE No.60

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EXKLUSIV IM INTERVIEW: IDRIS ELBA | CARA DELEVINGNE: CARA LOVES KARL | JAMES BOND FÜR EINEN TAG | TOSKANA: STILE DI VITA ITALIANO | 50 JAHRE MERCEDES-BENZ S-KLASSE | ANTONIO BANDERAS: „DER BESTE FILM ALLER ZEITEN“ | LARS EIDINGER

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12 // BOLD THE MAGAZINE INTERVIEW / IDRIS ELBA Die Serie, der demnächst auf Netflix noch eine bereits abgedrehte Fortsetzung in Filmform folgen wird, brachte ihm nicht nur einen Golden Globe und mehrere Emmy- Nominierungen ein, sondern auch eine ganze Reihe von Engagements in Hollywood-Blockbustern. Im Marvel-Universum trat er als Heimdall auf, in „Star Trek Beyond“ als Krall, außerdem war er in der „Alien“- -Fortsetzung „Prometheus“ genauso mit von der Partie wie in Guillermo del Toros „Pacific Rim“, der Stephen King-Verfilmung „Der Dunkle Turm“ oder dem „Fast & Furious“-Ableger „Hobbs & Shaw“. Hauptrollen in anspruchsvollen Dramen wie „Mandela – The Long Walk to Freedom“, „Beast of No Nation“ oder „Concrete Cowboy” übernahm er ebenfalls – und es blieb sogar Zeit für ein Regiedebüt („Yardie“), zwei selbst erdachte, teilweise autobiografische Serien („In the Long Run“ & „Turn Up Charlie“) sowie diverse musikalische Projekte (2015 etwa trat er in Berlin im Vorprogramm von Madonna auf). An ein Kürzertreten war auch während Corona nicht zu denken, und das, obwohl Elba und seine dritte Ehefrau Sabrina gleich in den ersten Pandemie-Tagen erkrankten. Nachdem er im vergangenen Jahr in der Comic-Verfilmung „The Suicide Squad“ sowie dem coolen Western „The Harder They Fall“ zu sehen war, geht er nun erneut mit zwei Filmen an den Start. In „Beast – Jäger ohne Gnade“ versucht er, als Witwer in Südafrika seine Töchter vor einem Löwen zu beschützen, während er als Flaschengeist in „Three Thousand Years of Longing“ von „Mad Max“-Regisseur George Miller mit seinen Geschichten Tilda Swinton die Liebe näher bringt. Mehr Vielseitigkeit geht eigentlich nicht. Mr. Elba, Ihr neuer Film „Three Thousand Years of Longing“ ist über weite Strecken eine Zwei-Personen-Geschichte. Wie wichtig ist es in so einem Fall, sich mit seinem Gegenüber wirklich gut zu verstehen? Das ist von entscheidender Bedeutung. Die Chemie muss stimmen, wenigstens schauspielerisch. In unserem Fall hatten wir das Glück, dass Tilda Swinton und ich uns schon vor dem Film zumindest ein bisschen kannten. Außerdem hatten wir dann, was nicht unbedingt üblich ist, auch noch eine dreiwöchige Probezeit direkt vor den Dreharbeiten, in der wir ausführlich jedes Detail des Drehbuchs besprechen und uns auch persönlich austauschen konnten. Als dann die eigentliche Arbeit losging, waren wir also bestens eingespielt. Wobei ich glaube, dass wir beide Vollprofis genug sind und die Sache auch gut hinbekommen hätten, wenn wir uns am ersten Drehtag zum ersten Mal begegnet wären. Sehen Sie den Film als eine Hommage ans Geschichtenerzählen? Für mich ist der Film, wie so vieles, was sich George Miller ausdenkt, wirklich enorm ungewöhnlich und speziell, aber tatsächlich hat er einen ganz schlichten, ehrlichen Kern. Denn in der Tat geht es letztlich darum, daran zu erinnern, welche Kraft Geschichten haben können und wie wichtig sie für uns Menschen sind. Dabei ist es natürlich die Ironie des Schicksals, dass wir diesen Film zu einer Zeit in Australien gedreht haben, in der der Rest der Welt größtenteils Pandemiebedingt stillstand. Denn durch Corona war es ja eine Zeitlang unmöglich geworden, sich zu versammeln, um gemeinsam Geschichten erzählt zu bekommen, sei das nun im Kino, im Theater oder anderswo. Pandemie hin oder her, Sie selbst sind einer der meistbeschäftigten Männer im Showgeschäft. Fällt Ihnen zuhause ohne Arbeit die Decke auf den Kopf? Das nicht, aber tatsächlich macht mich kaum etwas so glücklich wie meine Arbeit. Wobei es in meinem Job von außen oft nach sehr viel mehr Stress aussieht als es ist. Nur weil in einem Jahr etwa drei Projekte gleichzeitig ans Licht der Öffentlichkeit kommen, heißt das nicht automatisch, dass sie auch innerhalb eines Jahres entstanden sind. Aber fleißig war ich immer schon. Früher war ich nur noch nicht so bekannt, da haben das nicht alle wahrgenommen. Ausgerechnet Ihr Regiedebüt „Yardie“ ging vor vier Jahren in den Kinos eher unter. Haben Sie trotzdem Lust, auch künftig hinter der Kamera Platz zu nehmen? Der Film hatte leider nicht den kommerziellen Erfolg, den ich mir gewünscht hätte. In vielen Ländern kam er nicht einmal ins Kino. Aber ich bin trotzdem stolz auf „Yardie“ und würde nichts an ihm ändern. Der Prozess des Filmemachens ist für den

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