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BOLD THE MAGAZINE No.60

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EXKLUSIV IM INTERVIEW: IDRIS ELBA | CARA DELEVINGNE: CARA LOVES KARL | JAMES BOND FÜR EINEN TAG | TOSKANA: STILE DI VITA ITALIANO | 50 JAHRE MERCEDES-BENZ S-KLASSE | ANTONIO BANDERAS: „DER BESTE FILM ALLER ZEITEN“ | LARS EIDINGER

Foto: J. Shulman (Stahl

Foto: J. Shulman (Stahl Residence, Los Angeles 1960)

ART / SEHENSWERT BOLD THE MAGAZINE // 31 Helmut Newton ist für diese Gruppenausstellung der gleichnamigen Foundation der Ausgangspunkt: In seiner Fotografie hat sich Newton immer wieder in besonderer Weise auf die Ästhetik des Kinos bezogen, etwa bei Alfred Hitchcock oder aus Werken der französischen Nouvelle „Vague“. So wirken einige seiner Modeinszenierungen seit den 1960er Jahren stilistisch kinematographisch, und einige seiner Porträts seit den 1970er Jahren eher kunstvoll. Im Hauptraum der Ausstellung steht das Medium Film und Hollywood unter verschiedenen Aspekten im Mittelpunkt. So etwa die Porträts der Stars aus der frühen Hollywood-Zeit von Ruth Harriet Louise und George Hoyningen-Huene oder spätere Standbilder und Filmsets von Steve Schapiro sowie verschiedener Magnum-Fotografen, darunter Eve Arnold und Inge Morath; beide begleiteten im Jahr 1960 die Dreharbeiten des John Huston-Films „Misfits“, mit Marilyn Monroe und Clark Gable in den Hauptrollen. In einem anderen Raumkompartiment sind fünf Schwarz-Weiß-Arbeiten des Fotografen Anton Corbijn präsentiert, großartige Portraits von Clint Eastwood bis Tom Waits. In einer Vitrine sind die berühmten Hollywood-Porträts von Annie Leibovitz ausgebreitet, die sie jedes Jahr für ein Magazin fotografierte. Im rückwärtigen Ausstellungsraum liegt der Schwerpunkt auf der Stadt Los Angeles: Hier sind Julius Shulmans Aufnahmen der legendären modernen Architektur der Villen in den Hollywood Hills oder in Beverly Hills zu sehen, in denen die Filmstars lebten und die gelegentlich als Filmset genutzt wurden. Demgegenüber zeigt uns Michael Dressel seine kontrastreichen und teilweise schonungslosen Porträts der Gescheiterten und Desillusionierten im Umfeld der Filmindustrie. Es sind flüchtige Begegnungen, die durch ihre Spontanität und situative Komposition bestechen. Jens Liebchens Farbbildserie „L.A. Crossing“ entstand ab 2010 im Rahmen des von Markus Schaden initiierten Projekts „La Brea Matrix“ auf den Spuren von Steven Shore. Aus seinem Mietwagen heraus fotografierte Liebchen vordergründig unspektakuläre Straßenszene. In Form einer Bildsequenz wird daraus eine emphatisch-soziologische Gesellschaftsstudie. Gegenüber hängt die Philip-Lorca diCorcias „Hustler“-Serie aus den 1990er Jahren, Porträts männlicher Prostituierter rund um den Santa Monica Boulevard. Ein weiteres Segment der Ausstellung ist die Street Photography, die im June’s Room zu sehen ist, aufgenommen im Jahr 1984 von Alice Springs auf der Melrose Avenue in West Hollywood: Hier begegnet man der Gegenkultur – der Punks und Mods, und hier wird die ordinäre Straße zur Bühne erhoben. Hollywood Bis: 20. November 2022 Helmut Newton Foundation www.helmut-newton-foundation.org

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