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BOLD THE MAGAZINE No.60

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EXKLUSIV IM INTERVIEW: IDRIS ELBA | CARA DELEVINGNE: CARA LOVES KARL | JAMES BOND FÜR EINEN TAG | TOSKANA: STILE DI VITA ITALIANO | 50 JAHRE MERCEDES-BENZ S-KLASSE | ANTONIO BANDERAS: „DER BESTE FILM ALLER ZEITEN“ | LARS EIDINGER

Fotos: Studio Canal,

Fotos: Studio Canal, „Der beste Film aller Zeiten“

INTERVIEW / ANTONIO BANDERAS BOLD THE MAGAZINE // 41 da für eine Kampagne betreiben muss. Ich bin ständig wieder aus Spanien in die USA geflogen, um quasi für mich selbst die Werbetrommel zu rühren. Und habe mich die ganze Zeit dabei gefragt, warum es eigentlich nicht reicht, wenn alle einfach bloß den Film gucken. In Gesprächen wirken Sie meist unerschütterlich fröhlich und gut gelaunt. Entspricht das Ihrer Persönlichkeit? Prinzipiell würde ich von mir behaupten, dass ich pathologisch optimistisch bin. Was in Zeiten wie diesen nicht unbedingt leicht ist, denn man muss nur den Fernseher einschalten, um zu sehen, dass die Mehrzahl der Menschen diesen positiven Blick auf die Welt offensichtlich nicht teilt. Und definitiv nicht lebt. Ich kann trotzdem nicht anders, denn nur so kann ich funktionieren. Alles andere würde mich wahnsinnig machen. Machen Sie sich Sorgen um die Zukunft? Hm, ich würde eher sagen, dass ich neugierig bin. Wenn ich in die Zukunft reisen könnte, dann doch bitte gleich einen Sprung von 300 oder 400 Jahren nach vorn. Gibt es die Menschheit dann überhaupt noch? Und wenn ja, wie haben wir doch nochmal die Kurve gekriegt? Solche Fragen finde ich spannend. Meine eigene Zukunft will ich dagegen lieber nicht wissen. Die Vorstellung, zu wissen, was auf mich zukommt, macht mir irgendwie Angst. Denn was ist, wenn ich plötzlich erfahre, dass ich schon in 20 Jahren gar nicht mehr lebe? Das würde mich doch um den Verstand bringen! Dann also lieber eine Reise in die Vergangenheit? Zu sehen, wie die Ereignisse abliefen, die wir nur aus Geschichtsbüchern kennen, stelle ich mir höchst faszinierend vor. Allerdings wäre ich dann gern unsichtbar. Die Vorstellung, im altem Rom in den Knast gesteckt zu werden, nur weil ich kein Latein kann, ist nicht unbedingt die angenehmste. Ich dachte jetzt eher an Ihre eigene, ganz persönliche Vergangenheit … Ach so. Sie meinen: ein bisschen die Uhr zurückdrehen, um womöglich irgendwelche Fehler auszubügeln? Das würde mich nicht interessieren. Schließlich bin ich glücklich mit meinem Leben so wie es ist, also warum sollte ich daran etwas verändern? Staunen Sie denn manchmal noch über Ihren Lebensweg, wenn Sie zurückblicken? Und wie! Als ich Anfang der Achtziger aus meiner Heimatstadt Málaga wegging, um Schauspieler zu werden, hatte ich nicht die geringste Ahnung, ob das überhaupt klappen würde. Irgendwann einmal nicht nur in Madrid, sondern sogar in Hollywood zu landen – das hätte ich mir im Leben nicht träumen lassen. WEITERE INFORMATIONEN: www.studiocanal.de @antoniobanderas

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