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BOLD THE MAGAZINE No.60

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EXKLUSIV IM INTERVIEW: IDRIS ELBA | CARA DELEVINGNE: CARA LOVES KARL | JAMES BOND FÜR EINEN TAG | TOSKANA: STILE DI VITA ITALIANO | 50 JAHRE MERCEDES-BENZ S-KLASSE | ANTONIO BANDERAS: „DER BESTE FILM ALLER ZEITEN“ | LARS EIDINGER

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44 // BOLD THE MAGAZINE MOTION / ASTON MARTIN Wenn jemand weiß, wie es ist, James Bond zu sein, dann Ben Collins: Der Brite fährt seit „Ein Quantum Trost“ für 007 die Stunts. Wir trafen den gebürtigen Rennfahrer im Driving Center Baden und versuchten, ein paar der Fahrmanöver nachzuahmen – natürlich stilecht in einem Aston Martin. Ok, es klappt nicht auf Anhieb. Der stark bewässerte Driftkreis des Driving Center Baden ist glatter als polierter Klavierlack, und so ein Aston Martin DBS Volante schickt dank Zwölfzylinder-Motor mal eben 725 PS an die Hinterräder. Im Sport+Mode samt zweitem Gang und natürlich mit ausgeschaltetem ESP gilt es, das Heck kontrolliert driften zu lassen und auf diese Weise perfekte Kreise zu ziehen. Das Tempo ist dabei sehr gering – dank des niedrigen Reibwertes der Fläche scheint man hier in Zeitlupe zu agieren. Bei James Bond wirkt das alles überaus spielerisch – allerdings macht der das bei Höchsttempo und auf trockenem Asphalt, was ganz andere Kräfte bedingt. Nebenbei fliegen ihm dann auch noch Kugeln um die Ohren. Tatsächlich sind die Stunts in den Bond-Filmen minutiös geplant und geübt, es fliegen überhaupt keine Kugeln, und nicht mal der jeweilige James-Bond- Darsteller sitzt am Steuer, wenn‘s brenzlig wird. Das ist seit „Ein Quantum Trost“, dem ersten Bond mit Daniel Craig, die Sache von Ben Collins, einem 47 Jahre alten Rennfahrer. Collins begann seine Karriere, indem er motorisiertes Landwirtschafts-Equipment auf der elterlichen Farm quälte und danach mit einem Quad-Bike den Boden der Felder durchpflügte. Sein Vater setzte ihn an seinem 18. Geburtstag in einen Single-Seater. Darin bestritt er seine ersten Rennen, die bis zu Einsätzen in Formel IIIund Formel II-Fahrzeugen reichten. Und da man als Rennfahrer nur etwa 16 Wochenenden im Jahr zu tun hat, besorgte er sich einen Nebenjob: Er bewarb sich beim Fernsehen. Tatsächlich durfte er für einen Job bei der Kult-Sendung „Top Gear“ vorfahren, und musste einen Rundkurs so schnell wie möglich absolvieren. Drei Monate lang erfuhr er weder seine Rundenzeit noch etwas über seine Chancen als TV-Fahrer – bis die Jungs von Top Gear ihm eröffneten, er sei ab sofort der neue „Stig“. Somit wurde Collins der berühmteste unbekannte Autofahrer der Welt, nämlich der vollständig in weiß gekleidete Superdriver „The Stig“. Der die schnellsten Runden in den schlimmsten, stärksten, edelsten und schrägsten Autos fuhr, wobei er auch schon mal ein superteures Hypercar wie einen Koenigsegg in die Botanik driftete, sodass ein Reifen aus einem Begrenzungsstapel quer in der Front des schwedischen Boliden stecken blieb. Niemand ist unfehlbar – selbst ein Ben Collins nicht. 2012 stieg er aus – der Job war getan. Aber da Däumchen drehen noch nie Collins Ding war, probierte er es als Stuntfahrer. Und wurde prompt für „Ein Quantum Trost“ engagiert. Erfahrung hat Collins, der heute in Bristol (England)

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