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THE BOLD JOURNAL No.3

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BASEL SPECIAL 48 STUNDEN BASEL | BEST PLACES | DIE ÄLTESTE ÖFFENTLICHE KUNSTSAMMLUNG DER WELT: KUNSTMUSEUM BASEL | MUSEUM FÜR MODERNE UND ZEITGENÖSSISCHE KUNST: FONDATION BEYELER

20 THE

20 THE BOLD JOURNAL Die Fondation Beyeler ist ein Museum für moderne und zeitgenössische Kunst, das 365 Tage im Jahr geöffnet ist. Es gilt als eines der schönsten weltweit. Insbesondere mit seinen Ausstellungen renommierter Künstler des 19., 20. und 21. Jahrhunderts hat es sich internationale Anerkennung erworben und als meistbesuchtes Kunstmuseum der Schweiz etabliert. Im Mittelpunkt stehen das persönliche Erlebnis und die sinnliche Erfahrung des Besuchers in der Begegnung mit Kunst und Natur. Das Kunstmuseum liegt in einem englischen Park mit historischer Villa, altem Baumbestand und Seerosenteichen. Der vom vielfach ausgezeichneten italienischen Architekten Renzo Piano entworfene Museumsbau fügt sich elegant in die Kulturlandschaft und bietet wunderbare Ausblicke auf Park, Kornfelder, weidende Kühe und Schafe sowie die Rebberge an den Ausläufern des Schwarzwaldes. Die großzügigen Räume präsentieren die Kunst im schönsten natürlichen Licht. Ein begrünter Wintergarten lädt zum Verweilen und Lesen ein. Die Fondation Beyeler vereint Natur, Kunst und Architektur in einzigartiger Harmonie. Sie vermittelt qualitätsvolle Kunst an ein breites Publikum und will insbesondere auch das Interesse junger Menschen wecken. Dies war den Gründern, Ernst und Hildy Beyeler, ein besonderes Anliegen. 1982 gründeten sie zu diesem Zweck die Beyeler Stiftung und eröffneten 1997 die Fondation Beyeler in ihrem Wohnort Riehen bei Basel. Sie schenkten ihr ihre wertvolle Kunstsammlung und stifteten dafür den vielgerühmten Museumsbau von Renzo Piano. Die Verantwortung für die Beyeler- Stiftung liegt seit dem Tod der Gründer in den Händen des Stiftungsrats, der von Hansjörg Wyss präsidiert wird. Sam Keller ist seit 2008 Direktor der Fondation Beyeler. Kürzlich erwarb die Beyeler Stiftung den angrenzenden Iselin-Weber-Park und plant darauf mit dem Schweizer Architekten Peter Zumthor einen Erweiterungsbau. Mehrmals im Jahr wird die Sammlung Beyeler in wechselnden Präsentationen ausgestellt. Sie umfasst rund 400 Werke des Post- Impressionismus, der klassischen Moderne und der Gegenwartskunst sowie 30 ethnographische Kunstobjekte aus Afrika, Ozeanien und Alaska. Die Sammlung wird von den hauseigenen Konservatoren und Restauratoren erforscht und gepflegt. Das Museum beherbergt auch Dauerleihgaben von Künstlern sowie aus befreundeten Sammlungen wie der Daros Collection, der Collection Renard und der Anthax Collection Marx. Die Fondation organisiert fortlaufend Ausstellungen, die den großen Meistern der modernen Kunst und den bedeutenden Künstlern unserer Zeit gewidmet sind. Periodisch werden zudem thematische Ausstellungen über Städte und Kunstbewegungen präsentiert, die für die Entwicklung der Moderne entscheidend waren. Darüber hinaus werden jedes Jahr Projekte mit zeitgenössischen Künstlern im Museum und im öffentlichen Raum realisiert. Die Fondation Beyeler kooperiert regelmäßig mit führenden internationalen Museen und Kulturinstitutionen. Kulturelle Veranstaltungen und Kunstvermittlung erweitern das Spektrum und erleichtern den Zugang zur Kunst. Das vielseitige Programm der Fondation Beyeler umfasst Künstlergespräche, Konzerte, Tanzperformances, Lesungen, Vorträge, Podiumsdiskussionen, Kabarett und Filmvorführungen. Regelmäßig sind auch international gefeierte Künstler, Wissenschaftler, Musiker, Tänzer, Schauspieler, Regisseure und andere Persönlichkeiten zu Gast. Daneben werden täglich Führungen, Workshops und Spiele für Jugendliche, Familien, Schulen, Firmen, Vereine und Gruppen angeboten. Öffnungszeiten Montag – Sonntag: 10 – 18 Uhr Mittwoch: 10 – 20 Uhr Mehr Informationen: www.fondationbeyeler.ch BASEL.COM #LOVEBASEL

THE BOLD JOURNAL 21 Seit über 25 Jahren erforscht Ólafur Elíasson in seinem Werk Fragen der Wahrnehmung, Bewegung, Körpererfahrung und Selbstempfindung. Für ihn ist Kunst ein entscheidendes Mittel, um vom Denken zum Handeln zu gelangen. Ólafur Elíasson verbrachte seine Kindheit in Hafnarfjörður, Island. Er studierte von 1989 bis 1995 an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Schon während des Studiums lernte er in Köln die Galeristen Tim Neuger und Burkhard Riemschneider kennen und stellte bei ihnen in Berlin aus. Im Juli 2006 erhielt er einen Ruf der Universität der Künste (UdK) in Berlin, an der er im Jahr 2009 das Institut für Raumexperimente gründete und bis 2014 betreute. Elíassons umfangreicher Arbeit – Skulptur, Malerei, Fotografie, Film und Installationen – wurden weltweit zahlreiche Ausstellungen gewidmet. Über Museen und Galerien hinaus wendet sich seine künstlerische Arbeit auch an eine breitere Öffentlichkeit, etwa durch architektonische Projekte und Interventionen im öffentlichen Raum. Durch den Einbezug einer Vielzahl von Perspektiven – menschlichen ebenso wie nicht-menschlichen – lädt Elíassons Kunst dazu ein, zukünftige Formen der Koexistenz zu erarbeiten. Für seine Einzelausstellung an der Fondation Beyeler verwandelt der Künstler das Museum für eine immersive und grenzüberschreitende Erkundung unserer Vorstellungen von Natur und Kultur. Die Fondation Beyeler widmet Francisco de Goya (1746 bis 1828) eine der bedeutendsten Ausstellungen außerhalb Spaniens. Goya ist einer der letzten großen Hofkünstler und der erste Wegbereiter der modernen Kunst. Er ist sowohl Maler eindrücklicher Porträts als auch Erfinder rätselhafter persönlicher Bildwelten. Gerade aus dieser unauflösbaren Widersprüchlichkeit bezieht Goyas Kunst ihre magische Faszination. In seinem mehr als 60 Jahre währenden Schaffensprozess, der den Zeitraum vom Rokoko bis zur Romantik umspannt, zeigt Goya Begebenheiten, die aus den gesellschaftlichen Konventionen herausführen. Goya stellt Heilige und Verbrecher, Hexen und Dämonen dar, um das Tor zu Welten aufzustoßen, in denen die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Goya ist in seiner Kunst der scharfsinnige Beobachter des Dramas von Vernunft und Unvernunft, von Träumen und Albträumen. Für die Ausstellung wurden über 70 Gemälde und eine Auswahl meisterhafter Zeichnungen und Druckgrafiken zusammengetragen – sie entstand in Zusammenarbeit mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid. Selten gezeigte Gemälde aus spanischem Privatbesitz werden in der Fondation Beyeler erstmals mit Schlüsselwerken aus den renommiertesten europäischen und amerikanischen Museen und Privatsammlungen vereint. Ólafur Elíasson April bis Juli 2021 Goya 10. Oktober 2021 bis 23. Januar 2022 #LOVEBASEL BASEL.COM

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